Montag, 12. Februar 2018

Die Schwedische „Rose Alliance” – eine betrügerische Organisation



Die „Rose Alliance“ ist ein schwedischer Verband, der sich als Betroffenenorganisation für prostituierte Frauen ausgibt. In Debatten betonen seine Mitglieder die Wichtigkeit der Trennung von freiwilliger und erzwungener Prostitution. Aber wer sind sie und wessen Interessen vertreten sie wirklich? 

Von Gerda Christenson (Kvinnofronten, Schweden)
Übersetzung: Elisabeth Lauer
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin

Die schwedische Rose Alliance ist eine Organisation, die vor allem außerhalb Schwedens bekannt ist. Ihre Sprecherin Pye Jakobsson hat in mehreren internationalen Organisationen hohe Positionen inne und wird oft als Prostitutions-Expertin zur Rate gezogen. Denn sie hat es geschafft ihren Verband so zu präsentieren, als würde er die Gesamtheit der prostituierten Frauen Schwedens vertreten.

In Debatten spricht Jakobsson von „uns Sexarbeiterinnen“, fast so als könnte sie für alle Frauen in der Prostitution sprechen. Selten wird eine Frau, die sich öffentlich für Prostitution und Pornografie ausspricht und suggeriert sie spräche für die Mehrheit ihres Geschlechts, hinterfragt. In der Regel freuen sich die Medien über jeden Beitrag über „glückliche Huren“.
Seit Neujahr 2013 hören wir vermutlich zum ersten Mal andere Töne.

Unterstützung für die Lobby


Es begann damit, dass die freie Journalistin Kajsa Skarsgard veröffentlichte, woher die Rose Alliance ihre Gelder bekommt: Von Mama Cash, einer niederländischen Lobby-Organisation, die sich für die Entkriminalisierung und Normalisierung von Prostitution einsetzt, mit dem Ziel sie als „Sexarbeit“ gesellschaftlich zu etablieren. Zwischen 2011 und 2013 erhielt die Rose Alliance 95.000€ finanzielle Unterstützung von dieser Lobby-Gruppe.

Aber das war noch lange nicht alles. Indirekt kam das Geld nämlich von der schwedischen Regierung, da Mama Cash 31 Millionen Kronen [entspricht etwa 3.12 Millionen Euro – Anm. d. Übers.] vom schwedischen Amt für Internationale Entwicklung und Zusammenarbeit erhalten hatte. Sprich: Die schwedische Regierung, die selbst den Sexkauf strafbar gemacht hatte, finanzierte nicht nur international Organisationen, die sich für Entkriminalisierung einsetzten, sondern auch schwedische Gegner der eigenen Prostitutions-Gesetze.
„Die Rose Alliance ist eine politische Organisation – nicht eine, die daran interessiert ist Frauen zu helfen.“ – Anna Berg, ehemaliges Mitglied der Rose Alliance
Keine Unterstützung für Frauen in der Prostitution

Diese Offenbarung führte dazu, dass erstmals ehemalige Mitglieder der Rose Alliance an die Öffentlichkeit traten und berichteten, was die Organisation in Wirklichkeit vertrat und tat. Anna Berg (Alias) berichtete, dass sie Kontakt mit der Rose Alliance aufnahm, in der Hoffnung andere prostituierte Frauen zu treffen, um einen Ort zu finden, wo sie sich akzeptiert und respektiert fühlen könnte und man Verständnis für ihre Lebenslage hätte. Aber die Organisation bot nichts dergleichen an. Man gab ihr Sicherheitshinweise, aber bot ihr keine weitere Hilfe an.

„Die Rose Alliance ist eine politische Organisation – nicht eine, die daran interessiert ist Frauen zu helfen,“ erzählte Berg der schwedischen Zeitung Dagens Arena. Laut ihr wurde die gesamte Organisation von einigen wenigen Personen geleitet und kontrolliert: „Rose Alliance ist im Grunde hauptsächlich Pye Jakobsson.“

Doppelgesichtig?

Anna Berg berichtete außerdem das Pye Jakobsson keinesfalls „eins von uns Mädchen“ sei, sondern auf die Seite der Prostitutions-Profiteure gehöre. Wie sich herausstellte war Pye Jakobsson schon seit 2001 Mit-Besitzerin eines Strip-Clubs namens Flirt Fashion in Stockholm, wo sie laut Berg, die Schichten der Tänzerinnen organisierte und neue Frauen für den Club anwarb.

Bergs Bericht wirft viele Fragen auf: Es ist äußerst ernst zu nehmen wenn jemand, der von sich behauptet für die Rechte von prostituierten Frauen zu kämpfen, in Wirklichkeit Profiteurin der Sex-Industrie ist – und sogar andere anheuert für sich anzuschaffen.
„Es ist äußerst ernst zu nehmen wenn jemand, der von sich behauptet für die Rechte von prostituierten Frauen zu kämpfen, in Wirklichkeit Profiteur der Sex-Industrie ist – und sogar Andere anheuert für sich anzuschaffen.“
Als Pye Jakobsson nach den Aussagen von Anna Berg gefragt wurde, gab sie an, sie würde sich selber gar nicht als Chefin der Frauen sehen, auch wenn sie zugab für diese Schichtpläne anzulegen. Frauen rekrutiert zu haben stritt sie hingegen ab. Vorstandsmitglied des Strip-Clubs sei sie nur geworden, „um einem alten Freund unter die Arme zu greifen“. Sie betonte für ihre Arbeit mit dem Vorstand nie bezahlt worden zu sein. Laut ihr, spiele es demnach keine Rolle, ob sie nun Mit-Organisatorin eines Strip-Clubs und somit Profiteurin sei oder nicht.

Es ist nicht das erste Mal

Es steht Aussage gegen Aussage. Dennoch offenbart eine einfache Hintergrundüberprüfung Jakobssons, dass sie bereits mehrfach in Prostitutionsstätten als Organisatorin tätig war. Als die schwedische Zeitung Aftonbladet vor 15 Jahren die „Sex Clubs“ Stockholms aufzählte, besuchte deren Reporter Richard Aschberg ein Etablissement, in dem Pye Jakobsson angestellt war und schrieb über sie:
„Pye Jakobsson, 32, kümmerte sich um die Schichtpläne und weiteres rund um die Stripperinnen im Erostop.“
Pye Jakobssons Rolle in der Sex Industrie scheint über die Jahre hinweg durchaus die einer „Madam“ zu sein: Wenn sie auch früher selbst strippte, so arbeitete sie dennoch schon länger für den Besitzer eines Strip-Clubs und ist demnach Profiteurin der Sex-Industrie. Ein Jahr nachdem diese Tatsache aufflog und zur Zeit der Verfassung dieses Artikels, hatte Pye Jakobsson den Vorstand von Flirt Fashion verlassen.

Freiwillige oder erzwungene Prostitution?


Die Rose Alliance erweist sich aber nicht nur durch ihre Sprecherin Jakobsson als dubiose Organisation: Ihr Modus Operandi ist und bleibt Verschleierung von Tatsachen und endloses Gerede über die „freien Entscheidungen“ prostituierter Menschen.

Wenn VertreterInnen der Rose Alliance in öffentlichen Debatten mit Fakten und Daten zu Gewalt in der Prostitution konfrontiert werden, behaupten sie nur solche Frauen zu repräsentieren, die freiwillig prostituiert werden und die Prostitution genießen – Gesetze gegen Vergewaltigung und Menschhandel gäbe es ja bereits ausreichend.

Aber diese Trennung von freiwilliger und unfreiwilliger Prostitution entspricht so nicht der Realität. Im Gegenteil: Es gibt eine klare Verbindung von legaler Prostitution und Menschenhandel – vor allem nämlich steigt in Ländern mit legaler Prostitution der Handel mit der Ware Frau.

Außerdem ist es schwer in Schweden vor Gericht Menschenhandel nachzuweisen, so dass viele Fälle von Menschenhandel als Zuhälterei verurteilt werden. Die Rose Alliance aber setzt sich für die Entkriminalisierung von ZuhälterInnen ein.

Unterschiedliche Behauptungen je nach Kontext

In öffentlichen Stellungsnahmen behauptet die Rose Alliance meist gegen Menschenhandel zu sein. Aber sind sie das wirklich? In anderen Kontexten hören sich ihre Aussagen merklich anders an.

Laura Maria Agustin, Ph.D., ansässig in Malmö, ist eine weitere Sprecherin der Rose Alliance. Folgendes ist zitiert aus einem ihrer Texte zum Thema Menschenhandel:
„Frauen die innerhalb von Sex Etablissements leben und diese selten verlassen, bis sie zum nächsten Ort gebracht werden, werden durch die Medien normalerweise als völlig unfrei und entrechtet wahrgenommen. In vielen Fällen aber, handelt es sich lediglich um eine Immigrantin, die diese Situation aus vielerlei Gründen vorzieht: Wenn sie das Etablissement nicht verlässt, dann um kein Geld auszugeben; wenn sie außerdem keine Arbeitsgenehmigung hat, fühlt sie sich in einem kontrollierten Umfeld sicherer; wenn jemand anders ihr die Arbeit abnimmt sie an Etablissements und Kunden zu vermitteln, muss sie sich nicht selbst drum kümmern; oder sollte ihr Drei-Monats-Touristen-Visum auslaufen, kann sie dadurch, dass ihr Arbeit und Sorgen abgenommen werden, sich darauf konzentrieren so viel Geld wie möglich zu verdienen.“
Glorifizierung von Menschenhandel
Euphemismen wie „Wander-„ oder „Gastarbeit“ bei der „jemand anders die Organisation der Arbeit übernimmt“ lassen die Situation so erscheinen, als fände gar keine sexuelle Ausbeutung oder Menschenhandel statt. Es klingt nun nicht mehr nach Frauen, die eingesperrt sind und gezwungen werden, bis sie zum nächsten Bordell gekarrt werden – ohne Chance zu entkommen.

Weitere Mitglieder der Rose Alliance spielen die Realität des Menschenhandels als Teil von Prostitution ebenfalls herunter: In einer Radiosendung antwortete Pye Jakobsson, als sie nach ihrer Vergangenheit als Stripperin in Portugal gefragt wurde:
„Da habe ich mit vielen Brasilianerinnen zusammen gearbeitet. Viele von ihnen würde man heute wahrscheinlich als Menschenhandelsopfer bezeichnen, denn den meisten wurde vorgegaukelt sie würden in Portugal lediglich als Kellnerinnen angestellt werden. Als sie in Portugal ankamen war dort aber kein Restaurant, stattdessen nahm man ihnen die Ausweise ab und erklärte ihnen sie würden nun den Betrag ihres Flugtickets schulden. Damals hatten wir die Bezeichnung „Menschenhandel“ gar nicht – da war noch mehr Freiraum da, die eigene Situation selber zu interpretieren, je nachdem wie jede es selbst wahrnahm. Manche Mädchen gingen zur Polizei, weinten, wurden depressiv, setzen sich auf den Boden und sagten: ‚Jesus, wie konnte ich nur auf so etwas reinfallen, wie blöd ich doch bin!‘ und dann haben sie doch fröhlich weiter gearbeitet. Und sich dabei gedacht: ‚Wenn ich wieder in Brasilien bin werde ich’s keinem erzählten, aber wenn ich schon mal hier bin, dann werde ich auch so viel verdienen wie ich kann!‘“
Diese extreme Form der Gewalt gegen Frauen, herein gelegt, ihrer Ausreisepapiere beraubt und dann als Ware zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gehandelt, verwandelt sich in Jakobsons Beschreibung in „eine persönliche Interpretation der eigenen Situation“.

Diese extreme Form der Gewalt gegen Frauen, herein gelegt, ihrer Ausreisepapiere beraubt und dann als Ware zum Zweck der sexuellen Ausbeutung gehandelt, verwandelt sich in Jakobsons Beschreibung in „eine persönliche Interpretation der eigenen Situation“.

Unklare Aussagen

Im Laufe der Recherchen für diesen Artikel zeigte sich, dass Pye Jakobsson was ihre eigene Vergangenheit und die der Rose Alliance anging sehr schweigsam war. Obwohl sich leicht herausfinden lässt, dass die Rose Alliance zwischen 2009 und 2010 gegründet wurde, gibt Jakobsson gelegentlich an die Organisation gäbe es bereits seit der frühen 2000ern. Das scheint anderen Aussagen zu wiedersprechen, die sie über ihre vergangenen Versuche die „Sexarbeiterinnen-Organisationen“ SANS und ORSEA zu gründen gemacht hat, welche alle floppten. So beschrieb sie 2004 den Versuch eine solche Organisation zu gründen mit:
„Aber es klappte nicht so richtig. Wir brauchten Verbündete auf unserer Seite. So wie unsere FreundInnen. Schon bald aber war die Organisation voller Liberaler, die die Idee von viel Sex zu jeder Zeit toll fanden – die Zahl der Sexarbeiterinnen aber schwand stetig.“
Sowohl in Interviews, als auch in öffentlichen Ansprachen, gibt sich Jakobsson selbst als „Sexarbeiterin“ aus. Auf internationalen Kongressen und in Interviews spricht sie wiederholt, als habe sie Prostitution am eigenen Leibe erlebt. Zu anderen Zeiten gibt sie wiederrum an zwar gestrippt zu haben, aber nie prostituiert worden zu sein oder Sex verkauft zu haben. Das Strippen habe sie „seit einigen Jahren“ aufgegeben – eine Angabe, die sie seit Jahren macht ohne genaue zeitliche Angaben zu benennen.

Mangelnde Glaubwürdigkeit

Natürlich hat Pye Jakobsson das volle Recht öffentlich über Prostitution zu sprechen, unabhängig davon ob sie nun persönliche Erfahrung damit hat oder nicht. Der Grund warum dieser Artikel ihre Glaubwürdigkeit hinterfragt ist schlichtergreifend, dass Jakobsson sich eine erfolgreiche Karriere aufgebaut hat, als bezahlte Expertin und Beraterin internationaler Organisation, wie z.B. der Vereinten Nationen – und zwar nicht zum Thema Strippen, sondern zur Prostitution. Ihre Karriere basiert auf ihrem Image, als „Repräsentantin für SexarbeiterInnen“.

Wenn Jakobsson – nach eigenen Angaben – allerdings gar keine eigenen Erfahrungen in der Prostitution hat, ist sie keine adäquate Repräsentantin für prostituierte Frauen. Es ist außerdem für ihre eigentlichen Motive relevant, dass die Rose Alliance – ihre Organisation – anstatt prostituierten Frauen Unterstützung zu bieten, sich öffentlich für die volle Entkriminalisierung von Sexkauf und Zuhälterei und damit gegen das Schwedische Modell einsetzt. Es ist wichtig hervorzuheben, dass die Rose Alliance den Unterschied zwischen „Sexarbeit“ und Menschenhandel zwar wiederholt betont, in der Praxis aber Letzteres wiederholt klein redet. Es ist wichtig zu beleuchten, dass Jakobsson suggeriert für alle prostituierten Frauen in Schweden zu sprechen und dabei übergeht, dass es eine andere große Organisation für die Rechte jener Frauen gibt: PRIS (Prostitutes Revenge in Society – „die Rache der Prostituierten an der Gesellschaft“), eine Organisation gegründet und geleitet von Prostitutions-Überlebenden, die prostituierten Frauen wirkliche Unterstützung und Ausstiegsprogramme anbieten, das schwedische Modell befürworten und sich sogar für härtere Strafen für Freier und Zuhälter aussprechen. PRIS unterstützt außerdem Anstrengungen das Schwedische Modell international zu verbreiten.

Vor allem aber muss hervorgehoben werden, dass Pye Jakobsson trotz ihres „Sexarbeiterinnen-Images“, in der Praxis doch Profiteurin der Sex-Industrie ist.
„Vor allem aber muss hervorgehoben werden, dass Pye Jakobsson trotz ihres ‚Sexarbeiterinnen-Image‘, in der Praxis doch Profiteurin der Sex-Industrie ist.“
Internationale Karriere

Heute ist Pye Jakobsson auf dem besten Weg ihre internationale Karriere als Prostitutions-Expertin zu befeuern. Hinzu kommt, dass sie nun auch zum Thema HIV befragt wird und wie dessen Ausbreitung in Verbindung mit Prostitution verhindert werden kann.

Ein Trittstein in ihrer neuen Karriere war 2012 ihre Zusammenarbeit mit HIV Sverige, der schwedischen Aids-Organisation, die sie zur Erstellung einer Studie anheuerten. Als Teil dieser Studie wurde Jakobsson persönlich zur „Gesundheit und Sicherheit von SexarbeiterInnen“ befragt und über die Website der Rose Alliance wurden prostituierte Personen aufgefordert einen Fragebogen auszufüllen. Zusätzlich wurden acht Frauen, zwei Männer (Freier!) und eine Transperson befragt. Die daraus resultierende Studie ist alles andere als wissenschaftlich fundiert, wird aber von Jakobsson als solche präsentiert und verbreitet.

Ein trügerisches Image


In Schweden werden die Behauptungen der Rose Alliance von den Medien und Mitstreiter-Organisationen ohne Fragen für wahrgenommen, während sie der Allgemeinbevölkerung kaum bekannt ist. So wurden Kajsa Skarsgards Artikel und Aufdeckungen leider kaum öffentlich zur Kenntnis genommen. Stattdessen haben sich Pye Jakobsson und die Rose Alliance über die Jahre hinweg über die Grenzen Schwedens hinaus als glaubwürdige Vertreterinnen der Interessen prostituierter Frauen und sogar als Ratgeber für die Vereinten Nationen etablieren können.

Heute spielt die Rose Alliance eine signifikante Rolle in der internationalen Debatte um Prostitution und verbreitet mit Erfolg die Nachricht, dass das Schwedische Modell versage. Wenn Jakobsson von „uns, den SexarbeiterInnen“ spricht, dann erschafft sie damit ein trügerisches Image von sich selbst und der politischen Einstellung von prostituierten Frauen, sowie der der schwedischen Bevölkerung zu den schwedischen Gesetzen – und dass obwohl PRIS und breite Teile der schwedischen BürgerInnen das Gesetz sehr wohl unterstützen.

Laut vier verschiedenen Studien aus den letzten 10 Jahren befürworten 70% der Schweden das schwedische Prostitutionsgesetz. Bei den Schwedinnen sind es sogar 80-90%. Junge Leute beider Geschlechter stehen der Gesetzeslage außerdem positiv gegenüber.

Wessen Interessen?

Nun ist vielleicht die wichtigste Frage: Wer profitiert von der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit von Pye Jakobsson, Laura Agustin und der Rose Alliance? Laut Jakobsson arbeitet die Alliance einerseits für die Entkriminalisierung von Freiern und Zuhältern und zusätzlich gegen die Verbreitung von Aids. Wegen und rund um das Thema HIV und Aids haben Regierungskörper der Vereinten Nationen begonnen sich für die Entkriminalisierung von Sexkauf und Verkauf auszusprechen. Das stimmt nachdenklich.

Ist der Vorschub von Aids-Eindämmung die neue Taktik der Zuhälter-Lobby? Gibt es in anderen Ländern noch mehr Leute wie Pye Jakobsson, die sich international als „RepräsentantInnen der SexarbeiterInnen“ ausgeben und ihre Lobby-Kampagnen auf ähnliche Art und Weise führen?

Und werden sie dort genauso wenig von den Medien kritisch hinterfragt wie in Schweden?

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