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Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Dänischen, mit freundlicher Genehmigung des Autors
Jetzt schalte ich mich mit all
meiner Kraft in den Kampf gegen Prostitution ein. Diesen Beitrag habe ich
lange vorbereitet. Teilt ihn gerne und übersetzt ihn in andere Sprachen.
Viele der Pädagog_innen,
Psycholog_innen oder Sexualberater_innen haben eine Einstellung gemein:
"Wir müssen behinderte Menschen einer professionellen Prostituierten
zuführen, die sich freiwillig für diesen Job entschieden hat!" Um es
geradeheraus zu sagen: Sie glauben daran, dass es Frauen gibt, die daran Spaß
haben mit Männern für Geld Sex zu haben. In diesem Fall müssen Männer das Recht
haben dies zu nutzen, vollkommen ohne schlechtes Gewissen!
Ich habe seit vielen Jahren keine Freundin. Es ist nicht weil ich nicht gerne eine hätte. Wenn ich zu meiner früheren Psychologin sagte "Ich hätte gerne eine Freundin", sagte sie: "Na dann geh los und kauf dir eine Prostituierte! Aber keine von der Istedgade [Straße in Kopenhagen]! Kaufe eine, die es freiwillig tut!" Das hat mich tief gekränkt. Es fühlte sich an als wäre mein Vertrauen missbraucht worden.
Eine Lehrerin hat eines Tages damit geprahlt, dass sie eine Prostituierte an einen vermittelt hat, der wegen Gewalttaten im Gefängnis sitzt. Und in zahlreichen Vorträgen über Beeinträchtigungen und Sexualität wurde mir vermittelt, dass Menschen mit Behinderung eine Prostituierte kontaktieren sollen, damit sie Sex haben können, so als würde Sex wie Äpfel auf den Bäumen wachsen und nur gepflückt werden müssen. Mir ist es egal ob der Sexkauf in Dänemark legal ist. Männer - und vor allem Pädagogen, die eine Verantwortung für Menschen die auf Unterstützung, welcher Art auch immer, angewiesen sind, haben - sollten ihr Gewissen überdenken. Prostitution ist unwürdig - sowohl für den Käufer, als auch für die prostituierte Person selbst.
