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Die Ergebnisse sind deprimierend, aber nicht überraschend.
Aus der Einleitung:
"Im Vergleich zu anderen Minderheiten wird Sinti und Roma die mit Abstand geringste Sympathie entgegengebracht, wie die Studie ergab. Jede/r zweite Befragte denkt, dass Sinti und Roma durch ihr Verhalten Feindseligkeit in der Bevölkerung hervorrufen."
"Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Ablehnung bilden zusammen eine fatale Mischung, die Diskriminierungen gegenüber Sinti und Roma den Boden bereiten", warnteADS-Leiterin Christine Lüders bei der Vorstellung der Studie. Sinti und Roma würden von einem beträchtlichen Teil der deutschen Bevölkerung nicht als gleichberechtigte Mitbürgerinnen und Mitbürger wahrgenommen. Die Befunde seien dramatisch und der Handlungsbedarf von Politik und Gesellschaft erheblich."
Fazit 1: Die Diskriminierung findet nicht nur in Osteuropa statt.
Fazit 2: Wir lassen ein Beispiel sprechen. Vergleiche dazu auch die Zuschreibung von Berufen unten.
"Vielleicht fühlt es sich aus der Perspektive einer Romafrau, die im Elend lebt und rassistisch verfolgt wird tatsächlich selbstbestimmt an, in Deutschland als Sexarbeiterin zu arbeiten?"(Zitat von Stefanie Lohaus in FAZ Blog vom 15.11.2013,07:55 Uhr. Das schwedische Modell wird dort übrigens falsch dargestellt. die Romafrau – oder jede andere Frau – wird dadurch nicht illegal.)

