Sonntag, 19. Januar 2020

Konzept zur Implementierung von Elementen des Nordischen Modells aus kommunaler Ebene veröffentlicht




Deutschland hat sich anders als beispielsweise Frankreich mit dem ProstSchG zwar erneut für einen Weg der regulierten Prostitution entschieden. Nichtsdestotrotz lassen sich auch unter der aktuellen Gesetzgebung einige Bausteine und Prinzipien des „Nordischen Modells“ anwenden. Aus diesem Grund wurde eine Handreichung für KommunalpolitikerInnen und in der Verwaltung mit der Umsetzung des Prostitutiertenschutzgesetzes betrauten Personen erstellt.

Dieses Konzept ist entstanden auf der Expertise von vielen Jahren wissenschaftlichen Forschung zu und zivilgesellschaftlichen Engagements gegen die durch die Prostitution ausgelösten Schäden an Individuum und Gesellschaft. Beraten wurde die Erstellerin durch das Netzwerk ELLA, einem Zusammenschluss aktiver und ehemaliger prostituierter Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die hier präsentierten Bausteine sind Beispiele für konkretes, beherztes Handeln vor Ort. Sie sind jedoch nicht abschließend. Der eigenen Kreativität sind bei der Veränderung von festgefahrenen Denkmustern wie immer kaum Grenzen gesetzt.

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