„Amüsiermeilen
für Erwachsene“ machen Städte für Frauen bedrohlicher.
Nicole Kalms
(Das Original erschien unter "No harm done? ‘Sexual entertainment districts’ make
the city a more threatening place for women" am 09.08.2017. Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Autorin.)
Immer freizügigere Einstellungen zu Sex haben eine größere öffentliche Anerkennung sexueller Vielfalt ermöglicht, aber die Wünsche heterosexueller Männer dominieren nach wie vor die städtischen Landschaften.
Immer freizügigere Einstellungen zu Sex haben eine größere öffentliche Anerkennung sexueller Vielfalt ermöglicht, aber die Wünsche heterosexueller Männer dominieren nach wie vor die städtischen Landschaften.
Stadtviertel
– „Amüsiermeilen“ - in denen sich
Bordelle, Peepshows, Strip Clubs und Sexshops aneinanderdrängen, sind in
neoliberalen Städten üblich geworden. Ein genauerer Blick auf diese Stadtteile,
die sich vorwiegend in den Wirtschaftszentren älterer Innenstädte und den
äußeren Rändern jüngerer Städte finden, zeigt wie fest eingefahren sich geschlechtsspezifische
Ungleichheiten im städtischen Raum manifestieren.


