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Montag, 12. Februar 2018
Die Schwedische „Rose Alliance” – eine betrügerische Organisation
Die „Rose Alliance“ ist ein schwedischer Verband, der sich als Betroffenenorganisation für prostituierte Frauen ausgibt. In Debatten betonen seine Mitglieder die Wichtigkeit der Trennung von freiwilliger und erzwungener Prostitution. Aber wer sind sie und wessen Interessen vertreten sie wirklich?
Von Gerda Christenson (Kvinnofronten, Schweden)
Übersetzung: Elisabeth Lauer
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin
Die schwedische Rose Alliance ist eine Organisation, die vor allem außerhalb Schwedens bekannt ist. Ihre Sprecherin Pye Jakobsson hat in mehreren internationalen Organisationen hohe Positionen inne und wird oft als Prostitutions-Expertin zur Rate gezogen. Denn sie hat es geschafft ihren Verband so zu präsentieren, als würde er die Gesamtheit der prostituierten Frauen Schwedens vertreten.
In Debatten spricht Jakobsson von „uns Sexarbeiterinnen“, fast so als könnte sie für alle Frauen in der Prostitution sprechen. Selten wird eine Frau, die sich öffentlich für Prostitution und Pornografie ausspricht und suggeriert sie spräche für die Mehrheit ihres Geschlechts, hinterfragt. In der Regel freuen sich die Medien über jeden Beitrag über „glückliche Huren“.
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Montag, 17. Juli 2017
So viele „Frauenfreunde“ ……
„Frauenfreunde“ (und „-freundinnen“), die uns die Prostituierung
ermöglichen, schöne Bordelle ermöglichen, den Straßenstrich ermöglichen, „Lovemobile“
ermöglichen, manchmal sogar Verrichtungsboxen für uns oder unsere Nachbarinnen
besonders aus dem Osten aufstellen, Apartments aller Art ermöglichen, und die
sich jetzt tapfer dafür einsetzen, dass der individuellen Gestaltung dieser
Bordelle, Fahrzeuge, Apartments bitte nichts, und schon gar keine unangenehmen Auflagen, entgegengesetzt werden.
Die „Frauenfreunde“ machen das ganz selbstlos.
Selbstlos, und nur im Interesse der sexuellen der Freiheit der Frauen und ihrer
beruflichen Freiheit ermöglichen sie uns das. Sicher, bei Quotenregelungen
halten sie sich zurück, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf interessiert
sie eher im Zusammenhang mit den flexiblen Arbeitszeiten auf dem Strich und
sonst eher nicht …. aber immerhin: Den Weg in die Prostitution ebnen sie uns
gerne!
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Blickpunkt Nationalsozialistischer Untergrund und der Fall Peggy Knobloch: Warum Neonazismus, Pädokriminalität und Rotlichmilieu gut zusammenpassen
| Rotlichtviertel Frankfurt am Main, CC BY SA 3.0 - Arne Hückelheim |
Eine Nachricht hat in der vergangenen Woche eingeschlagen wie eine Bombe: Die DNA des Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt wurde bei der Leiche von Peggy Knobloch gefunden. Peggy war im Mai 2001 spurlos verschwunden. Ihre Leiche wurde erst in diesem Sommer 2016, nach 15 Jahren, in einem Waldstück entdeckt. Nun also stellt sich die Frage, wie der NSU mit einer Kinderleiche in Verbindung zu bringen ist.
Für viele scheint dies hinten und vorne nicht zusammen zu passen. „Ex-Chefermittler überrascht“ heißt es da zum Beispiel – oder es wird seitens eifriger DiskutantInnen darauf verwiesen, dass doch gerade (Neo-)Nazis immer wieder sich insbesondere mit Kampagnen gegen „Kinderschänder“ hervortun.
Nicht überrascht hingegen war der Anwalt der Nebenklage, Yavuz Narin. Er wies darauf hin, dass ihm eine Häufung pädokrimineller Gewaltverbrechen im Umfeld des NSU aufgefallen sei und sagt „Von einem Netzwerk zu sprechen, scheint mir untertrieben. Man müsste von einem Sumpf sprechen.“ Quelle
Und in der Tat: Nicht nur Pädokriminalität, sondern auch Verbindungen ins und Beteiligung am Rockermilieu, welches in Verbindung zu bringen ist mit Kinder- und Frauenhandel, stechen geradezu ins Auge.
Dies möchten wir uns in diesem Beitrag einmal genauer ansehen.
Hinweis: Die nachfolgenden Ausführungen sind das Ergebnis einer ca. einwöchigen Recherche. Sie beanspruchen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt sicher Menschen, die sich schon länger mit dem NSU und seinem Umfeld befassen, weitere Hinweise sind ausdrücklich erwünscht! Gerne liefern wir bei näherem Interesse zu einzelnen Informationen oder Aspekten auch weiterführende Literatur.
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