| Kiki Smith, Untitled. 1988 |
Um den Überblick nicht zu verlieren bei all den Mythen und Antworten, hier ein paar Vorbemerkungen. Wie Kajsa Ekis Ekman es an einer Stelle in ihrem Buch "Ware Frau" gut zusammenfast: Die Seite der Sexindustrie hat keine Argumente, und schon gar keine zusammenhängenden, sie hat lediglich eine Marketing Strategie, die den jeweiligen Gegebenheiten angepasst wird. In queeren Zusammenhängen wird aus "Lust an der Sexarbeit" schon mal eine sexuelle Orientierung, in konservativ-männlich-liberalen wird mit individuellen Freiheitsrechten argumentiert, in oberflächlichem Feminismus mit der sexuellen Selbstbestimmung und dem Recht von Frauen, über ihren Körper zu verfügen. Die unabdingbar sind - deswegen schaffen wir Prostitution ja ab.