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| Lizenz: CC0 Public Domain gefunden bei Pixabay |
Rebecca Mott ist Aktivistin, Abolitionistin, Prostitutionsüberlebende und Bloggerin. Auf ihrem Blog erschien einen Tag vor Amnesty Internationals offizieller Positionierung ihr Artikel "How Do You Look In The Mirror?", den wir mit ihrer freundlichen Zustimmung ins Deutsche übertragen haben.
Ich habe eine Pause gemacht vom Schreiben und Arbeiten, um mir ein bisschen Zeit zum Ausspannen zu nehmen und darüber nachzudenken, welche und wieviele Veränderungen dieser Blog mir gebracht hat.
Aber darüber kann ich ein anderes Mal schreiben. Ich komme zurück auf die heilige Kuh der linksgerichten Menschenrechte – Amnesty International –, die die prostituierte Klasse ins Meer kippt.
Ich persönlich würde mir nichts mehr wünschen, als dass alle weiblichen Mitgliederinnen AI boykottieren, aus Solidarität mit ihren prostuierten Schwestern – aber das wird wohl nicht passieren.
Ich träume trotzdem weiter.
Ich wäre ein überzeugtes Mitglied von AI, wenn sie sich nicht erlaubt hätten, ihr Richtlinienpapier zu Prostitution von Zuhältern schreiben zu lassen, um damit der Sexhandels-Lobby volle Rückendeckung zu geben.
Ist die prostituierte Klasse nicht genug Mensch für das Recht auf alle Menschenrechte?
Sind die Ständer der Prostituenten wichtiger als die Lebensbedingungen prostituierter?
Wird AI von der Lobby der Sexhandels-Industrie dafür bezahlt, Lügen und Ängste zu verbreiten, um Abolitionistinnen zu silencen?
Mich als Ausgestiegene bringt das in Verzweiflung und maßlose Wut, weil die „Menschenrechte“ von Prostituenten und der Sexhandels-Profiteure von AI geschützt werden sollen und die prostituierten als un(ter)menschliche Sexgüter ohne Menschenrechte zurückgelassen werden.





